DER SOCIAL-MEDIA-GENERATION GEHT ES SO GUT DASS SIE AUF IHREN NETZWERKEN DEN SCHRECKEN SUCHT

Liberale Frau Schenkst

Stimmen dazu. Der russische Blogger Anton Nosik. Auslöser dafür war ein misslungener Tweet der unabhängigen Online-Zeitung Medusa, der als Beitrag zu einer neuen Serie der FAQ-Karteikarten zum Thema Sexismus auf Twitter gedacht war und Männern Anweisungen erteilt, wie man Tussis nicht beleidigen soll. Das Thema hat die liberale Öffentlichkeit in zwei Lager gespalten. Die eine Gruppe, unter denen auch einige Menschenrechtler sind, sehen in der Bezeichnung Tussi keine Diskriminierung, finden den Tweet lustig und letztlich solch eine ernsthafte Debatte in Zeiten einer zunehmend repressiven Politik Putins und des Krieges in der Ukraine für nicht angemessen. Die andere Gruppe spricht hingegen von einer Verharmlosung von Sexismus, mit welcher Frauen selbst in aufgeklärten Kreisen Tag für Tag konfrontiert sind.

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Katja Kermlin: Russland braucht kaum Feminismus

Drucken Teilen Reisszähne und Raubtiergesicht: was Schrecken verspricht, stösst in den sozialen Netzwerken auf Interesse — wie etwa jener Schädel eines Torvosaurus. Im Nachempfinden erfährt der Beobachter dann seine Katharsis und fühlt sich sogleich besser. Was gibt es Schöneres, als dem Unglück sozusagen fiktiv beizuwohnen, ohne doch wirklich herunten zu leiden? Insofern gilt tatsächlich: Je schlimmer die Zukunft, umso besser! Was auf der Leinwand oder im Heimkino wunderbar funktioniert, haben sich längst außerdem die Formate in den sozialen Netzwerken zu eigen gemacht. Auf Facebook, Cheep und Instagram sind genau jene Themen im Trend, die eigentlich an den Plot eines Blockbusters erinnern: Angst-, Katastrophen- und Endzeitszenarien. Sharepics, kurze Posts und Videos brechen komplizierte Sachverhalte auf ein paar Wörter, Zeilen und Sekunden hinab. Es wird mit der Angst der User gespielt, und es scheint, als könnten die User nicht genug davon bekommen.

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