VOM WINDE VERWEHT : FILM

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Bis sie begann, ein Kopftuch zu tragen. Aus religiöser Überzeugung mit Kopftuch: die Jährige Hawa Öruc Foto: Amelie Losier BERLIN taz Zum Beispiel Hawa Öruc. Kind kurdischer Flüchtlinge aus der Türkei, aufgewachsen in Norddeutschland. Sie wurde so etwas wie die Vorzeigemigrantin: Auf einem Foto in der Heimatzeitung sieht man Öruc lächelnd mit Frank-Walter Steinmeier im Bundestag stehen. Die Zeitung berichtete damals, dass Öruc eines der begehrten Stipendien für das Partnerschaftsprogramm mit dem US-Kongress bekam. Sie lebte also ein Jahr in den USA, machte ein Praktikum beim Kongress. Kam zurück, studierte. Sie spricht mehrere Sprachen. So sollen Erfolgsgeschichten von Einwandererkindern doch aussehen, oder?

Das Haus in der Landskrongasse

Während FDP, CVP und SVP weitere Verhandlungen über eine Listenverbindung mit der Liberalen Gewerbeliste ausschlugen, wollen die Liberalen das Gespräch noch einmal suchen und auf einer Fünfer-Listenverbindung beharren. Messerscharf kam heute Montagnachmittag die Absage der bürgerlichen Parteien FDP, CVP und SVP: Die Gespräche mit der Liberal-Demokratischen Partei LDP überzählig das Wochenende seien ergebnislos verlaufen. Hierbei werde nicht weiter über die Liberale Gewerbeliste verhandelt und das Traktandum gegrüßt erledigt. Kurz zuvor hatte die liberale Parteispitze die Medien zu einer kurzfristig anberaumten Medienkonferenz eingeladen. Den Journalisten bot sich im Safran-Saal ein ungewöhnliches Bild: Nicht weniger als zehn Parteiexponenten Bild stellten sich wie als ein Zeichen der Geschlossenheit ins Scheinwerferlicht, darunter alle fünf Nationalratskandidatinnen und -kandidaten. Dann fügte sie an: Das tut mir wahrscheinlich, sehr leid. Es war nicht Allgemeinheit Absicht unserer Partei. Dies, wie er sagte, aus Loyalität zur Parteipräsidentin.

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Reformen in Saudi-Arabien Der Kronprinz und der Islam Emanzipation in Saudi-Arabien Es gibt viel gravierendere Verbote als den Gesichtsschleier Man sieht nur ihre Augen. Der Rest des Gesichtes ist, wie der ganze Körper, von schwarzem Stoff verkappt. Aber diese Frau — bekleidet mit Überkleid und Gesichtsschleier, also in der Tracht weiblicher Unterwürfigkeit - diese Frau wird auf der Bühne sehr deutlich: Ich habe das Böse in den Augen der Fatwas gesehen. In einer Zeit, in der das Gute als rechtswidrig gilt. Ich habe das Gallig in den Augen der Fatwas gesehen. Barbarisch im Denken und Handeln.

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Juli Der Traum vom Frauenzentrum war bachab geschickt worden. Foto ana

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Laut dem österreichischen Vereinsgesetz, das Frauen jede politische Betätigung verbot, musste er jedoch umbenannt werden — und agierte trotzdem weiter politisch. Dies galt auch für die Zeitschrift Dokumente der Frauen, Allgemeinheit erschien. Als Herausgeberinnen zeichneten neben Rosa Mayreder auch Auguste Fickert — und Marie Lang —

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